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Zeittafel zur Geschichte der Stadt Trochtelfingen

10 000 v. Chr. – 300 n. Chr.

Früheste Besiedlung

10 000 - 2 000 v.Chr.

Funde aus der Steinzeit im Stadtgebiet (Ferdinand Pfannstiel, Hobby-Archäologe, Trochtelfingen)

2 000 - 800 v.Chr.

Auf der Haid viele vorgeschichtliche Funde aus der Bronze- und Eisenzeit (Hügelgräber), um 1900:
ca.190 Hügelgräber katalogisiert

 

Im Stadtgebiet wurden Siedlungshinweise aus der Bronzezeit gefunden, darunter auch Brandgräber

400 v.Chr. – 100 n.Chr.

Keltische Besiedlung in unserer Gegend; hinterließen Kulturgüter (noch heute z.B. an den Flurnamen ablesbar)

nach 74 n.Chr.

Der römische Statthalter von Rätien lässt Donaukastelle auf die Alb vorverlegen, u.a. nach Burladingen und Gomadingen. 1992 entdeckte Ferdinand Pfannstiel beim Bau des heutigen Netto-Marktes (Am Graben) Amphoren-/ Glas-/ und Geschirrfragmente aus der Römerzeit. Weitere Einzelfunde in diesem Bereich lassen darauf schließen, dass hier sich womöglich ein römischer Bauernhof befand.

212 / 213 n.Chr.

Erste Erwähnung der Alemannen in Südwestdeutschland

259 / 260 n.Chr.

Franken und Alemannen überrennen den römischen Limes

 

1. Welle der Völkerwanderung

300 n. Chr. – 1316

Wechselnde Herrschaften in Trochtelfingen

4. Jahrh. n.Chr.

Trochtelfingen ist eine frühalemannische Gründung („bei den Söhnen des Trochtolf“)

nach 555

Christianisierung durch die Franken

ca. 670 - 730

Errichtung der „Leut- oder Pfarr- und Taufkirche St. Martin von Tours“

700 – 750

Einteilung in Gaue und Baaren, Pfarrei St. Martin gegründet (große Markung, große Pfarrei)

nach 750

Auf Grund der Grafschaftsverfassung bildet sich u.a. der „Burichingagau“, zu dem Trochtelfingen kommt

5.9.766

Es wird von Schenkungen von Gütern durch Lipher in der „trogolsfinger marca“ an die Reichsabtei (Kloster) Lorsch (Bergstraße) berichtet

1.10.775

Hecko schenkt Güter in "trogolfsinger marca" an das Kloster Lorsch

786 – 789

Gründung der Dekanate im Bistum Konstanz. Dabei auch Gründung des Dekanates Trochtelfingen-Ringingen (früher Landkapitel genannt)

9. – 11. Jahrh.

Trochtelfingen gehört zum Gau Achalm-Gammertingen

ab 1095

Grafen von Tübingen sind vermutlich Herren in Trochtelfingen (1146 zu Pfalzgrafen ernannt)

um 1100

Graf Ulrich von Gammertingen (1101 gestorben), als Inhaber des südlichen Achalmgaues, Besitzer von Trochtelfingen. Er ist Rechtsnachfolger der Grafen von Grüningen oder Gröningen (noch 1121)

1161

Nennung von Trochtelfingen bei Zehntstreit in Bernloch. Trochtelfingen im Besitz der Grafen von Gammertingen

1182 – 1219

Pfalzgraf Rudolf von Tübingen ist Oberherr von Trochtelfingen. In seine Zeit fällt vermutlich die Erhebung zur Stadt. Sein Bruder Hugo nennt sich Graf von Montfort-Werdenberg

 

1. Stadtbefestigung

Ende 12. Jahrh.

Trochtelfingen im Besitz von Berthold von Neuffen

1230 – 1250

Götzfried von Trochtelfingen gießt die älteste Glocke in Württemberg in Ebhausen/Nagold

1256

Die Hohenberger sind die Herren von Trochtelfingen (von Pfalzgraf Hugo II. von Tübingen 1189 als Vasallen/Lehensherren bestellt)

im 13./14. Jahrh.

Ortsadel in Trochtelfingen mehrfach erwähnt

1275

Die große Pfarrei wird im "liber decimationis" als "tituli majores" erwähnt

1287

Graf Eberhard I. von Württemberg besitzt Güter in Trochtelfingen

1310

Grafen von Hohenberg (Lehensherren der Pfalzgrafen von Tübingen) verkaufen: “ir aigenschaft an Trochtelfingen, der statt“, an Graf Eberhard I. von Württemberg

1316 – 1534

Die Werdenberger in Trochtelfingen

1316

Graf Eberhard I. von Württemberg gibt seiner Tochter Agnes bei der Heirat mit Graf Heinrich von Werdenberg Trochtelfingen als Heiratsgut. Deren beider Sohn Eberhard (verstorben 1383) ist Gründer der Linie „Werdenberg – Trochtelfingen – Sigmaringen“. Residenz ist Trochtelfingen

1320

Brand und Zerstörung der Stadt Trochtelfingen im Kriege Ludwig des Bayern gegen Friedrich von Österreich. Werdenberger auf Ludwigs Seite (Trochtelfinger Linie)

1321

Graf Heinrich von Werdenberg baut Stadt, Kirche St. Martin (Turm und Chor stammen aus dieser Zeit) und Befestigungsanlagen wieder auf

1322

Älteste Urkunde der Stadt, darin ist die Hennensteinkapelle erwähnt (älteste Kapelle Trochtelfingens). Ehemalige Einsiedelei der Bruderschaft der Begharden (halbklösterliche Gemeinschaft)

1328

Pfalzgrafen von Tübingen besitzen in Trochtelfingen noch Güter

1354

Zur Pfarrei Trochtelfingen gehören: Steinhilben, Wilsingen, Herschwag, Meidelstetten, Bernloch

1363

Erhardskapelle erstmals genannt. Ist Friedhofskapelle im Talweg (1910 nach Westen verlängert)

1364

Unteres Tor genannt {beim Haus Marktstrasse 34}

1364

Beinhaus (Michaelkapelle) {Südseite der St. Martinskirche}

1366

Badestube in der Neckarhalde (Kosten: Männer 3 Heller, Weibspersonen 4 Heller, Kinder 1 Heller)

1367

St. Martin zu Pferd als Stadtsiegel (ältestes erhaltenes). Frühmeßpfründe gestiftet

1383 – 1416

Graf Eberhard von Werdenberg, Stifter des Erbbegräbnisses in der St. Martinskirche Trochtelfingen

1386

Trochtelfingen hat eigenes Maß und Gewicht

1388

Nach der Schlacht bei Döffingen kommen die Reutlinger. Da die Tore geschlossen sind, gehen sie auf die Felder und schleppen 30 Bürger fort und töten 20 (Krieg der freien Reichsstädte gegen den Adel unter Führung der Württemberger)

1392

Reutlinger brennen die Stadt teilweise nieder

1400

Antoniuspfründe gestiftet. Altar steht in der St. Martinskirche

1406

138 Bürger der Stadt namentlich genannt

1408

Trochtelfingen hat eigene Währung (noch 1549)

1413

Graf Eberhard stiftet Erhardspfründe

1414

Ludimagister (Schulmeister) genannt 

1416

Liebfrauenpfründe gestiftet (Kapelle, heute Kapellgasse 27)

1417

Jakobsaltar in St. Martin mit Kaplan

1421

Städtische Ziegelhütte genannt (bis 1905 aktiv) {heute bei Brechgrube 15}

1421

Stiftung der Jakobs- und der Michaelispfründe

1422

Stiftung des Hennensteinbenefiziums (Pfründe)

um 1430

Fresken in der Erhardkapelle von Heinrich Gretzinger, einem Trochtelfinger, gemalt

um 1430

Trauernde Frauen in Michaelkapelle von „Trochtelfinger Meister“ geschaffen

1441

Graf Eberhard III. erhält bei der Erbteilung Trochtelfingen, Salmendingen, Melchingen, Stetten, Steinhilben, Erpfingen, Mägerkingen, Oberstetten und Herrschaft Jungnau mit Schiltau, Inneringen, Storzingen, Ober- und Unterschmeien, Nickhof, Blättringen und Hochberg

1442

Untere und obere Mühle sind württembergisch

1445

Stadt hat freien Salzhandel

1446 / 47

Württemberger wollen Trochtelfingen wieder an sich ziehen. Werdenberger behaupten sich

1451

Erbauung des Langhauses der Kirche St. Martin durch Graf Eberhard III.

1465

Graf Johann II. von Werdenberg-Heiligenberg gestorben. Kenotaph in der Kirche zu Trochtelfingen

1470

Weihe der Kapelle (genannt „Kapell“) „Unserer lieben Frau“ vor dem oberen Tor. Jahreszahl 1442 (1472?) {heute Kapellgasse 27}

1474

Einweihung der "Haidkapelle". Erbaut durch die Grafen von Werdenberg an der Grenze zwischen Württemberg und Hohenzollern {an der B313, Abzweig nach Erpfingen}

1475

Seelenkaplanei mit Altar genannt

1475

Älteste bekannte Stadtsteuerregulierung (von 1 Pfund 1 Heller Steuer), dabei Rathaus genannt

1478

Bischof Johann von Werdenberg zu Augsburg stiftet Ablaß für Trochtelfingen

um 1480

„Das jüngste Gericht“, Fresko in der Kirche St. Martin, gemalt

1488 – 1504

Werdenberger Inhaber der Herrschaft von Zimmern. In dieser Zeit Bau des Schlosses und Bau /Instandsetzung des dreifachen Mauerrings mit Erbauung des Hohen Turms (6 Stockwerke mit Spitzdach)

um 1490

Melchior Fattlin geboren, später Weihbischof von Konstanz.
Er gründete eine nach ihm benannte Stiftung (Studium der Theologie)

1495

Glocke der Hennensteinkapelle  gegossen

1497

Einkünfte der Herrschaft Trochtelfingen: 990 rheinische Gulden

1498

Magdalenenpfründe gestiftet (bestand als letzte bis 1848, Pfarrgasse 8)

um 1500

Es bestanden neun „Pfründe“, meist von herrschaftlichen Mitgliedern gestiftet. Jede Pfründe stellte einen Kaplan, dem ein sog. Kaplaneihaus zur Verfügung stand, ebenso ein Altar

um 1500

Erste Schulanfänge auf Initiative der Kirche

1501

Gemeinsames Chorgebet in der Kirche. Orgel aufgestellt. Friedhofverlegung vom Kirchplatz an den heutigen Standort (Erhardkapelle)

1501

Kirche St. Martin zur Kollegialkirche (Stiftskirche) erhoben

um 1522

Stiftung des Kreuzpartikels (Graf Johann von Werdenberg)

29.1.1534

Graf Christoph von Werdenberg stirbt als letzter im Mannesstamm im Schloß Sigmaringen. Übergang der Grafschaft an Graf Friedrich III. von Fürstenberg durch Vermählung mit Anna von Werdenberg (Alleinerbin)

1534 – 1806

 

Unter fürstlich Fürstenbergischer Herrschaft

1534

Durch die Vermählung von Anna von Werdenberg mit Graf Friedrich III. von Fürstenberg fällt die Herrschaft Trochtelfingen an Fürstenberg. Trochtelfingen bleibt fürstenbergische Obervogtei bis zum Jahre 1806

ab 1534

Wohnt der Obervogt im Schloß

um 1550

Schulwesen in Trochtelfingen eingeführt unter Pfarrer Kaspar Fattlin (Bruder des Weihbischofs Melchior Fattlin), Lateinschule erwähnt

1563

Wochenmarkt am Samstag, noch 1655, dann auch am Donnerstag

1564

Schützengesellschaft erstmals erwähnt

1584

Herrschaft Trochtelfingen: Trochtelfingen, Steinhilben, Melchingen, Ringingen, Salmendingen

1595

Brunnenfassung der Seckach-Quelle mit Leitung bis zum Stadtbrunnen

 1609 – 1635

Pestjahre  in Trochtelfingen

1609

 42 Tote bei 400 Kommunikanten (auch richtbare Menschen genannt), die Einwohnerzahl dürfte bei der hohen Anzahl von Kindern zwischen 500 und 600 Personen gelegen haben.

1610 / 1611

47 Tote

1630

171 Tote bei 600 Einwohnern

1635

275 Tote, darunter 65 Fremde

1618

Stiftung der Monstranz durch Graf Friedrich IV zu Fürstenberg

1618 – 1648

Dreißigjähriger Krieg. Mehrmals wechselnde Besetzung durch Schweden und Franzosen

1638

Schweden in Trochtelfingen

um 1640

Das Totenbuch verzeichnet Tote aus 21 fremden Gemeinden, die Zuflucht im befestigten Trochtelfingen suchten

1647

Franzosen in Trochtelfingen

1649 / 50

Schweden in Trochtelfingen

1652

Generalrechnung der Bürgerschaft: „alles ist tot und ab, was alt ist“

1655

Festlegung der (1.) Zunftordnung

1660

Burgkapelle erbaut durch Gräfin Elisabeth Franziska zu Fürstenberg

1675

Trochtelfingen muss 200 Musketen, 50 Pistolen und eine Anzahl Karabiner aus „ihrem Beutel“ bezahlen

1677

Große Armut im Amt wegen Türkenkriegen

1684

Schützenordnung vorhanden

1686

Teilweise Erneuerung der Stadtmauern

um 1700

Christi-Ruh-Kapelle erbaut am Beginn des Stationenwegs zur Burgkapelle (Mauritiusweg)

1707

Überarbeitung der Herrschaftsordnung

2.4.1717

Bildung der insgesamt 4 Zünfte (1. Geschenkte Zunft, 2. Handwerker für Lebensmittel, 3. Schwere Zunft, 4. Bekleidungsgewerbe)

1724

Neuguß der Kirchenglocken durch Gebrüder Rozier von Rottenburg

11.9.1726

Großer Stadtbrand, 52 Häuser brennen ab, 72 Haushaltungen und 15 Einzelpersonen werden obdachlos. Städtische Akten vernichtet. Große Verarmung der Untertanen. Nach dem Brand sind die meisten Fachwerkhäuser erbaut worden.
(23.9.1726: Großer Stadtbrand in Reutlingen)

1737

Fruchtkasten wird anstelle des abgebrannten Gebäudes neu errichtet (im Volksmund "Neubau")

1747

Neubau des Rathauses, später Schulhaus (heute Rathausplatz 1)

1755

Fürstenbergische Feuerordnung erlassen

1768 / 69

Große Auswanderung nach Ungarn, ebenfalls 1776 (auf Einladung der Zarin Katharina II.)

1779

Heiliger Mauritius kommt auf den Stadtbrunnen (Höhe Gasthaus Greifen)

1777

Die Feuerversicherung wird eingeführt

1785

In Trochtelfingen werden 138 Handwerker gezählt

1785 / 86

Weitere 24 Familien wandern nach Ungarn aus

1785 / 87

Landaufnahme (Kartierung) der Gemarkung

1787

Errichtung einer bürgerlichen Schauspielgesellschaft

um 1792

Mittleres Waschhäusle an der Seckach erbaut (heute, 2013, noch vorhanden)

1800

6000 Franzosen in Trochtelfingen, die Stadt verarmt (viele Familien wandern nach Ungarn aus)

1800

Aufführung der Passion (alle 3 Jahre) 9000 Besucher

1803

Postverbindung nach Riedlingen

1806

Napoleon I. hebt das Fürstentum Fürstenberg auf (Mediatisierung)

1806 - 1945

Unter der Herrschaft von Hohenzollern Sigmaringen / Preußen

12.7.1806

Trochtelfingen kommt zu Hohenzollern/Sigmaringen und ist hohenzollerische Obervogtei bis 1850

1807

Große Orgel der Kirche St. Martin wird auf die obere Empore verlegt

1809

Wilsingen wird eigene Pfarrei

1810

Stadt erhebt noch Zoll und Wegegeld

1811

Auflösung des Landkapitels Trochtelfingen

ab 1812

Zerfall und teilweiser Abbruch der Stadttore und Stadtmauern

1812

Bierturm vor Obertor abgebrochen (Höhe Kapellgasse 2)

1813

Abbruch des gedeckten Steges zwischen Schloss und Kirche

1813

Verbündete in Trochtelfingen (Allianz gegen Napoleon)

1815

Letztmals Diebesturm erwähnt (beim unteren Tor)

1821

Chorgebet wird abgeschafft

1822

Hoher Turm: Spitzdach und 2 Stockwerke abgenommen

1823

Umbau der Kirche in heutige Gestalt (Decke und Sakristei) für 4.100 Gulden (5-teilige Holzdecke durch Tonnengewölbe ersetzt) und Genehmigung zum Abbruch der Michaelkapelle (erfolgte aber erst 1838)

1824

Pfarrei Hörschwag wird ausgepfarrt und der Pfarrei Stetten u. H. zugeordnet

1829

Posthaus auf der Haid gebaut (heute Haid Nr. 9)

1838

Abbruch der Michaelkapelle (an der Südwestecke der Kirche)

1842

Versetzung des Stadtbrunnens an seinen heutigen Platz (am Beginn der Schmalzgasse)

1843

Verkauf der Kappel (heute Kapellgasse 27) von der weltlichen Behörde um 782 fl. Umbau zu einem Privathaus (dafür wurde in unmittelbarer Nähe ein Kreuz aufgestellt)

1845

Steinhilben wird eigene Pfarrei

1848

Gesetzesänderung, die viele Steueraktivitäten auslöst

1849 / 50

Hohenzollern kommt zu Preußen

1851

Trochtelfingen wird preußisches Oberamt (bis 1861)

1861

Zusammenlegung mit Oberamt Gammertingen

1869

Stadt kauft Schloß von Fürstenberg als Rat- und Schulhaus. Altes Rathaus an Privat veräußert

1879 / 80

3 neugotische Altäre und Taufstein kommen in die St. Martinskirche, 4 gemalte Chorfenster, Kreuzwegstationen zur Burgkapelle hinauf errichtet

ab 1882

Evangelische Gottesdienste im Haus Bez (heute Mühlgasse 26)

1883

Stadt wird zur Landgemeinde herabgestuft (die Umsetzung erfolgt erst 1900)

1889

Fürstenberg löst Rentamt auf, Gebäude verkauft an Privat (heute Rathausplatz 7)

1896

Bau des Schwesternhauses, gestiftet von Pfarrer Matter (heute Am hohen Turm 5)

15.3.1896

Pfarrer Matter wird bei seinem Eintritt in den Ruhestand Ehrenbürger von Trochtelfingen, als Dank für seine mannigfachen Zuwendungen an die Gemeinde

2.7.1900

Inkrafttreten der Hohenzollerischen Gemeindeordnung, nach der Trochtelfingen Landgemeinde  wurde (Entzug der Stadtrechte)

um 1900

Auf der Haid werden 190 Hügelgräber entdeckt und katalogisiert (u.a. von Johannes Dorn, Haid, 1853 bis 1925)

5.11.1901

Eröffnung der Eisenbahnlinie Gammertingen-Kleinengstingen

1914

Bau des ersten Umspannwerkes (Vorstadt, heute städt. Bauhof)

26.12.1920

Brand des Fruchtkastens (Neubau von 1737)

24.8.1921

Gasthof „Hirsch“ (heute Marktstrasse 28) abgebrannt (Ostgiebel 21 m hoch)

1926

Trochtelfingen kommt zum Landkreis Sigmaringen

1927

Beginn der Textilindustrie durch Fa. Gebrüder Mayer, Burladingen

1930 / 1931

Renovation der Kirche St. Martin, dabei Aufdeckung des Fresko „Das Jüngste Gericht“

9.4.1933

Der neu gewählte Gemeinderat tritt geschlossen zurück (einige Mitglieder waren der NSDAP beigetreten)

1.8.1936

Partei (NSDAP) ernennt neue Gemeinderatsmitglieder

1936

Gemeinde baut an Stelle des 1920 abgebrannten Fruchtkastens das neue Rathaus

24.4.1945

Einmarsch der Franzosen in Trochtelfingen

1945 – 1972

Trochtelfingen bei Südwürttemberg / Hohenzollern

1945

Trochtelfingen/Hohenzollern kommt zum neu gegründeten Südwürttemberg/Hohenzollern

1949

Gebrüder Schoser legen 3 Fachwerke frei (Pfarrgasse 2, Marktstr. 18 und Marktstr. 29)

1951

Wiederverleihung der Stadtrechte durch den Landtag Südwürttemberg/Hohenzollern

1951

Fa. Mestri verlegt ihren Textilbetrieb von Mägerkingen nach Trochtelfingen

1952

Ca. 250 Flüchtlinge bzw. Heimatvertriebene leben im Städtle

1953

Johann Marmor kehrt als letzter aus russischer Kriegsgefangenschaft heim

1954

Bau der Bitzesiedlung (westl. der evang. Kirche) durch die Kreisbaugenossenschaft für Vertriebene und Flüchtlinge

1956

Reste des Diebesturms (beim unteren Tor) abgebrochen

1957

Kunststoff-Produktion begonnen (Plastro-Mayer)

1958

Obere Ölmühle abgebrochen (unterhalb Kressenberg)

1959

Einweihung der evang. Christuskirche

1959

Aussegnungshalle und Kriegerdenkmal eingeweiht

1959

Das Transportgeschäft Alfred Buck verlegt seinen Standort nach Trochtelfingen

1959

Umgehungsstraße (B 313 neu) fertiggestellt

1960 – 67

Aussiedlung von 6 Landwirten (Aussiedlerhöfe)

1961

Angeworbene ausländische Arbeiter: 37 Italiener, 13 Griechen im Städtle

1962 / 63

Renovation der St. Martinskirche (u.a. werden die neugotischen Altäre und der Taufstein entfernt; die beiden Fenster neben dem Hochaltar zugemauert)

1965

1. Sammelkläranlage in Betrieb genommen (unterhalb der unteren Mühle)

1967

Stadt erhält erstmals einen 1. Preis beim Wettbewerb „Das schöne Dorf“

1967

Neue Hauptschule eingeweiht (Grundschule verbleibt im Schloß)

1969

Mittlere Mühle hört, als letzte unserer 4 Mühlen, auf zu mahlen

1969

Karl Werner beginnt mit Herstellung von Kunststoffteilen

1.6.1969

Bahnstrecke Engstingen-Trochtelfingen stillgelegt

ab 1970

Erschließung des Gewerbegebietes „Siemensstrasse/Unter Langen Halde“ in drei Etappen.
Bis heute Ansiedlung mehrerer Industrie-Zweige

1971

Fa. Hikro zieht in die neuen Räume in der Siemensstraße

1971 / 72

Errichtung des heutigen Umspannwerkes (an der Strasse zu den Dreherhöfen)

28.5.1972

Bahnstrecke Trochtelfingen-Gammertingen stillgelegt

1972

Kreisreform (Neugliederung der Kreise Sigmaringen und Reutlingen)

1972 – heute

Trochtelfingen kommt zum Landkreis Reutlingen

1972

Trochtelfingen kommt durch die Kreisreform/Kommunalreform zum Landkreis Reutlingen

Herbst 1974

Einführung von Straßennamen und Hausnummern. Vorher bestand nur eine fortlaufende Nummerierung für die Feuerversicherung (Nummern bis ca. 568)

1.1.1975

Trochtelfingen, Mägerkingen, Steinhilben, Wilsingen und Hausen a.d.L. bilden die neue Stadt Trochtelfingen

1975

Fa. Fensterbau Hipp verlegt Produktion in Siemensstraße (Räume der ehemaligen Strickmaschinenfabrik Fouquet)

1976

Christkindlesmarkt am 2. Adventsonntag eingeführt

1977

Erweiterungsbau der Hauptschule

1979

Stadtkern wird unter Denkmalschutz gestellt. Beginn der Stadtkernsanierung. (Erste Bürgerversammlung am 17.03.1977)

1979

Beginn der Flurbereinigung (Ende 1993)

Ende der 70iger Jahre

Bau der Verbindungsstraße Trochtelfingen – Bingen (genannt „Highway“)

1981

Einweihung des Lauchertsee`s bei Mägerkingen

1981

Wird das Prädikat „Staatlich anerkannter Erholungsort“ verliehen

1981

Kath. Kirche St. Martin erhält eine neue Orgel

1983

Einweihung der neuen Sammelkläranlage (zwischen Mägerkingen und Mariaberg)

1983

Evang. Christuskirche bekommt eine Computer-Orgel

1.9.1984

Einweihung Feuerwehrgerätehaus

1985

Bürgerentscheid über Verkauf der Steinhilber E-Werks-Anteile an Verbandswasserwerk Gammertingen

1985

Fa. Vöhringer verlegt ihr Werk von Unterhausen nach Trochtelfingen (Werkstoffbeschichtung)

21.2.1987

Einweihung der Eberhard-von-Werdenberg-Halle (Turn- und Festhalle)

22.5.1988

Primiz von Neupriester Edgar Eisele

1988

Einweihung der Pfarrscheuer (Pfarrheim)

1993

Evang. Gemeindezentrum eingeweiht

1997

Einweihung „Haus Hennenstein“ für altengerechtes und betreutes Wohnen

1999

Zubringerstraße zum Gewerbegebiet über Mühltal (Benzstraße) eingeweiht

seit der Jahrhundertwende

Neue Energieträger werden installiert: Biogas-Kraftwerk im Gewerbepark Haid, Erdwärme für Privathäuser, Photovoltaikanlagen auf verschiedenen Hausdächern

1.5.2000

Einführung des Rad-Shuttle-Zuges im Rahmen der Alb-Bahn

2002 / 2003

Kirchenrenovation St. Martin. Neuer Altar am 3. Advent 2003 durch Weihbischof Klug geweiht

2004

Ehrenbürgerrecht an Johannes Martin Schoser verliehen

1.5.2004

Malergeschäft Josef/Franz Daz hört auf. Übernahme durch Malermeister Ralf Ott

Sept. 2004

 Die Hohenzollerische Landesbahn (HzL) nimmt auf der Strecke Gammertingen - Münsingen der Schüler-Regelverkehr wieder auf

13.12.2004

Pflegeheim „Haus im Grafentalweg“ beginnt mit der Belegung. Einweihung am 12.06.2005

5.3.2006

Investitur des ersten evang. Pfarrers (Pfarrer Roßbach) in Trochtelfingen

Okt. 2005 - März 2006

Einrichtung der neuen Haltestelle „Trochtelfingen Alb-Gold“ der Hohenz. Landesbahn (HzL), Einweihung 25.03.2006

Okt. - Nov. 2006

Die Lücke im Radweg zwischen Trochtelfingen und Haid wird geschlossen.
Der bisherige Fuß- und Fahrweg unterhalb der Burg wird hierzu ausgebaut

Frühj. 2006 – Mai 2007

Neubau der Bücherei; ehemals Haus Stroppel (Marktstrasse 23). Einweihung am 13.5.2007. Bei diese Anlass wird der neue Bildband "Trochtelfingen" vorgestellt

21.1.2007

Bürgermeisterwahl; Bürgermeister Bisinger wird mit überwältigender Mehrheit erneut ins Amt gewählt.
(Die Wahlbeteiligung liegt bei über 51 % der Wahlberechtigten)

20. Jan. 2007

Adolf Schmid verstorben (82 Jahre alt), langjähriger Vorstand TSV, Berichterstatter bei Schwäbischer Zeitung und Reutlinger Generalanzeiger und aktiv in vielen Vereinen

1.-3.6.2007

Landestreffen der Bürgerwehren und Stadtgarden Württemberg-Hohenzollern. Die heimische Bürgerwehr feiert zugleich ihr 50jähriges Jubiläum, ebenso der Fanfarenzug

 Juni 2007

Die Werdenbergschule feiert  40 Jahre Hauptschule in der Hohenbergstraße
(Einweihung der Werdenbergschule im Juli 1967)

1.7.2007

Am 1 Juli tritt auch in Trochtelfingen das Nichtrauchergesetz in Kraft, wonach das Rauchen in öffentlichen Räumen untersagt ist

26.7.2007

Auf dem Baugelände für den neuen „Edeka-Aktiv-Markt“ werden Brandgräber aus der Keltenzeit gefunden                                                                                                                                                   

18.8.2007

Siegfried Reiner, Beamter bei der Stadt, verstirbt überraschend im Alter von 60 Jahren

Aug. 2007

Früheres WLZ-Lagerhaus (heute Bay-Wa) gibt den Standort am Bahnhof auf und zieht in den Neubau, Gewerbepark Haid

Sept. 2007

Fa. Plastro-Mayer feiert 50jähriges Firmen-Jubiläum

Sept. 2007

Der kath. Pfarrer Reinhold Baumann verlässt nach 24 Jahren (ungern) Trochtelfingen. Sein neuer Wirkungsort ist Freudenberg am Main

Okt. 2007

Fahrrad-Fischer feiert sein 100jähriges Jubiläum

16.12.2007

Der neue kath. Pfarrer heißt Frank Malzacher und wird am 3. Adventsonntag investiert

21.12.2007

Die letzte Nutzung des Gebäudes der ehemaligen Strickwarenfabrik Mestri, das Lokal "Unlimited", schließt seine Pforten

31.12.2007

Das Gasthaus Ochsen schließt

zum 1.1.2008

Hauptamtsleiter Reinhard Will verlässt die Stadtverwaltung Trochtelfingen, an seine Stelle tritt Michael Weber

6.3.2008

Edeka-Aktiv-Markt E.u.G. Roggenstein eröffnet im Kapelleschweg einen neuen Markt (16.000 Artikel im Angebot)

19/20.3.08

An Ostern liegt überall Schnee. Am Ostermontag werden bis 15 Grad Minus gemessen

15.4.2008

Eine Außenwohngruppe der Mariaberger Heime e.V.  bezieht die neue Wohnanlage „Am Käppele“, Stationenweg 4. Wohnhaus und Praxis von Dr. med. Winkelmann wurde zuvor abgerissen

20.8.2008

Konrad und Barbara Sellenkowitsch feiern das seltene Fest der Gnadenhochzeit (70 Jahre verheiratet)

Aug. 2008

Das  langjährige Trochtelfinger Ferienprogramm für Schulkinder umfaßt 20 Veranstaltungen, wie immer dargeboten von örtlichen Vereinen und Organisationen

4.9.2008

Die Stadt nimmt am Schloss Probebohrungen vor. Auf 2,50 m Tiefe werden grob behauene Buckelquader gefunden, die auf einen Vorgängerbau schließen lassen.

15.9.2008

Bäckerei Heinz Schäfer, Marktstr. 50,  übergibt nach 41 Jahren sein Geschäft an Bäckerei Glocker (Filiale)

18.9.2008

Mathias Eisele (87 Jahre alt) verstirbt. Er war 33 Jahre lang Stadtrat und über 50 Jahre erster Vorsitzender des Heimkehrerverbandes

Okt. 2008

Die Seckachbrücke beim Rössle wird renoviert und erhält ein neues Geländer mit Kreis- und Stadtembleme

Nov. 2008

Der „alte Edeka-Markt“ (Kapelleschweg) bekommt mit „Picks-Raus“ eine neue Nutzung

Nov. 2008

Fahrrad Fischer/Spielwaren zieht in neue Räume bzw. neues Gebäude im Kapelleschweg 20

 Dez. 2008

Bürgermeister Bisinger feiert mit Gästen und Vereinsvertretern in der alten Turnhalle (Werdenbergschule) seinen 60. Geburtstag

16.4.2009

Bundespräsident Köhler und seine Frau besuchen Alb-Gold und tragen sich in das Goldene Buch der Stadt Trochtelfingen ein

13.7.2009

Bäckerei Hanner feiert 50jähriges Jubiläum

2009

Betriebserweiterungen der Firmen Fuchs und Hipp in Trochtelfingen, Firma Vöhringer baut eine große Halle im Gewerbepark Haid

1.4.2009

Stadtbrandmeister Peter Eisele wird als Gesamtkommandant der Stadt Trochtelfingen verabschiedet. Eiseles Nachfolgerin wird seine Tochter Barbara. Sie ist die erste Frau als Kommandantin im Landkreis

1.6.2009

Die Sanierungsarbeiten im Karrenweg sind abgeschlossen, er wird nun als öffentliche Straße geführt

26.7.2009

Die evang. Kirchengemeinde feiert „50 Jahre Christus-Kirche“ mit Landesbischof Frank O. July

Sept. / Okt. 09

Abbruch WLZ-Lagerhaus

2009

Renovierungsarbeiten am Schloss beginnen

2009

Die Stadt erleidet in Folge allgemeiner Wirtschafts- und Bankenkrise einen großen Einbruch Ihrer Einnahmen (insbesondere Gewerbesteuer)

2009

Die Stadt kauft das Waldgrundstück "Kallenberg". Dieser soll in gegenwärtigem Zustand erhalten bleiben

2010

Der neue Bebauungsplan „Grehenbergle-Nord“ weist 25 neue Bauplätze aus

2010

Der DRK-Ortsverein Trochtelfingen feiert sein 50jähriges Jubiläum. Parallel dazu zeigt der GHV seine Ausstellung zur Geschichte des DRK sowie des örtlichen Feuerwehrwesens

2010

Gottfried Gaiser, Forstrevierleiter des Forstreviers Trochtelfingen I, tritt in den Ruhestand. Sein Nachfolger ist Martin Mauser

2010

Die ersten Sanierungsarbeiten am Schloss, Fundament-Abdichtungsmaßnahmen, sind abgeschlossen.
Ein Opferputz, der die Feuchtigkeit aus den Wänden aufsaugen soll, ist angebracht

2010

Die Holzhackschnitzel-Heizungsanlage im Schulzentrum Trochtelfingen geht in Betrieb. Der Hackschnitzel-Bunker fasst knapp 70 Kubikmeter (Menge für eine Woche) 

Mai 2010

Bauhofleiter Quido Klingenstein geht in Rente. Er stand 39 Jahre im Dienste der Gemeinde

3.10.2010

Etwas Neues bietet die Kirbe (Tag der offenen Tür und kaufoffener Sonntag): der Werbekreis lädt zu einem Frühstück an einer etwa 100 m langen Tafel in der Marktstraße ein

1.1.2011

Bürgermeister Friedrich Bisinger ist 20 Jahre im Amt

1.1.2011

Egon Betz – ein Trochtelfinger – wird in Nehren zum Bürgermeister gewählt

11.4.2011

Dr. med. Karlheinz Streier verabschiedet sich in den Ruhestand. Nachfolger wird zum Jahreswechsel Dr. med. Adelbert Bayer. Er wird zugleich als Notarzt eingesetzt

3.- 5.7. 2011

Die Historische Bürgerwehr feiert mit dem Haus Hohenzollern dessen 950 Jahrfeier mit einem Biwak

1.7.2011

Wechsel bei der Nachbarschaftshilfe von Waltraud Blaser an Gertrud Rist

8.7.2011

Klaus Freidler,  Inhaber der Fa. Alb-Gold, verstirbt unerwartet. Die Firma wird von Ehefrau Irmgard und den Söhnen Oliver und Andre weitergeführt

22.7.2011

Nach 40 Jahren Lehrer in Trochtelfingen, davon 23 Jahre als Rektor, verabschiedet sich Manfred Erb in den Ruhestand

18.11.2011

Gründung des Baufördervereins für Kirche und Kapellen der kath. Pfarrgemeinde St. Martin

1.12.2011

Ab Jahreswechsel 2011/2012 führt Frau Heike Kozel die 44 Jahre bestehende Buchhandlung bzw. das Schreibwarengeschäft  von Albert Faiß (ehemals Januar und Josef Hurm), in der Marktstraße 11, weiter

2012

20 Jahre Zweckverband Gewerbepark Haid (auf dem Gebiet der ehemaligen Eberhardt-Finck-Kaserne)

2012

20 Jahre Musikschule der Stadt Trochtelfingen in Kooperation mit der Stadt Burladingen

2012

20 Jahre Nachbarschaftshilfe

25.3.2012

Martin Scherer, Elektromeister, Inhaber des Bundesverdienstkreuzes, verstirbt im Alter von 87 Jahren.
Ihm wurde allseits hohe Wertschätzung und Anerkennung zuteil

Frühjahr 2012

Ein Käufer aus Stuttgart kauft die unter Denkmalschutz stehende, ehemalige Apotheke am Hohen Turm 6 (Baujahr 1894)

April 2012

Gemeinderat beschließt die Möglichkeit von standesamtlichen Trauungen unter freiem Himmel

22.09.2012

25 Jahre öffentliche Bücherei

2012

Kinderhaus St. Martin wird saniert und mit Geothermie versorgt

2012

Im neuen Baugebiet „Grehenbergle-Nord“ wird tüchtig gebaut. Die neue Straße bekommt den Namen „Dohlenweg“

2012

Die Stadt kauft die Stadtmühlen-Scheune „Pfarrgasse 12“, um u.a. die Zufahrt zum Schlossgarten zu sichern

2012

Die Stadt kauft das Haus „Lindenplatz 5“ und bricht es ab. Noch ist nicht geklärt, wie der Platz genützt werden soll

29.6.2012

Die beiden Städte Trochtelfingen und Wehlen (Sachsen) beschließen eine offizielle Partnerschaft

2012

Dr. med. Adalbert Bayer, der auch als Notarzt eingesetzt, verlässt nach nur einem Jahr Trochtelfingen wieder.
An seine Stelle tritt der Arzt Rolf Reisig

2012

Der Gemeinderat beschließt im September, dass er willens ist, den Schulstandort Trochtelfingen mit der Einführung einer "interkommunalen Gemeinschaftsschule zu sichern. Das gelingt nur, wenn eine bestimmte Anzahl Schüler erreicht wird.

2012

Am 20. September wird der Krankenpflegeverein e.V. Trochtelfingen-Steinhilben aufgelöst. An seine Stelle tritt der neue Verein "Krankenpflege- und Förderverein für die Nächstenhilfe e.V." Die Miglieder des alten Vereins, auch die des Krankenpflegevereins Mägerkingen-Hausen, werden übernommen.

2013

Die Kreisstraße Richtung Steinhilben (6736) erhält bei der Einmündung der Kreisstraße aus Harthausen (6738) einen Kreisverkehr. Dieser Unfallschwerpunkt wird somit entschärft.

2013

Die Metzgerei Locher besteht seit 75 Jahren. Die Gemeinde feiert in einem Zelt auf der Straße mit.

2013

Die Stadt schafft Platz für Rasengräber zur Urnen- und Erdbestattung und legt drei Urnenstelenanlagen und einen Friedhain an.

2013

Die Stadt plant die Neugestaltung der Marktstrasse - barrierefrei, dem Stadtbild angepasst - und will die Stadtkernsanierung auf diese Weise zu Ende bringen.

2013

Seit 40 Jahren besteht die ökumenische Altenbetreuung. Das Fest wird am 16. April mit einem Gottesdienst in der Christuskirche und einem gemütlichen Beisammensein im evangelischen Gemeindehaus gefeiert. Emilie Eisele, die ordnende Hand der Begegnungen, wird auf besondere Weise geehrt..

04.Mai. 2013

Am 4. Mai wird Mario Storz aus Trochtelfingen zum Bürgermeister in Engstingen gewählt.

06.Oktober2013

Am 6. Oktober verstirbt Klaus-Peter Kleiner, von 1984 bis 2013 Bürgermeister in Engstingen im Alter von 67 Jahren. Kleiner war zuvor erfolgreich im Rathaus Trochtelfingen tätig.

2013

Der Geschichts- und Heimatverein Trochtelfingen schaut im Mai mit einer kleinen Feier auf 25 Jahre ergiebige Arbeit für das Geschichtsbewußtsein im Städtle zurück.

2013

Zu Beginn des Juni wird unser Stadtteil Hausen a.d.L. von einer großen Überschwemmung heimgesucht. Das Tal ist ein großer See. Keller und Gebäude sind überflutet. Der "Bröller" (unterirdische Wasserhöhle) läuft und schüttet große Wassermengen aus. Die Feuerwehr kämpft über mehrere Tage gegen die Wassermassen an.

2013

Am 26. Juli wird die Wiedereröffnung der Haidkapelle mit einem Gottesdienst und einem geselligen Beisammensein im Freien gefeiert. Eine dringende Renovierung war zuvor durchgeführt worden. Der 2011 gegründete Bauförderverein trug mit Spenden und ehrenamtlicher Mitarbeit zur Finanzierung bei.

2013

Am 20. August feiern die Eheleute Barbara und Konrad Sellenkowitsch die Kronjuwelen-Hochzeit (75 Jahre). Geboren in Brestowatz im heutigen Serbien, erlebten sie durch Krieg und Flucht geprägte schlimme Jahre, ehe sie in Trochtelfingen in ihrem Eigenheim zur Ruhe kamen und sich hier einbürgerten.

2013

Der Kulturverein lädt am 6. September zu einer Kulturnacht ein. An vier Plätzen werden unterschiedliche Programme geboten. Der Zuspruch ist groß. Über 500 Besucher verteilen sich auf den Turm, den Ochsen, die Bücherei, das Bekleidungshaus Schoser und aufs Städtle zu Stadtführungen.

2013

Die Schloss-Sanierung ist beendet. Die Feier zum offiziellen Abschluss findet am 8. September anlässlich dem "Tag des offenen Denkmales" bei großer Beteiligung der Bevölkerung statt. Das Angebot der Besichtigung des Schlosses und des Dachstuhles wird sehr zahlreich und mit großem Interesse angenommen. 

21.Oktober.2013

Am 21. Oktober feiert Frau Hedwig Klingenstein ihren 100. Geburtstag bei ordentlicher Gesundheit und wachem Interesse. Bemerkenswert ist: als sie 14 Jahre alt war, sagte ihr ein Arzt: "Du wirst nicht alt, genau - wie dein Vater…"

April 2014

Abschluss der Sanierung der Straße "Am Burgstall"

Mai 2014

Wiedereröffnung des Grüngutsammelplatzes mit erfolgter Einzäunung
(EU-Vorschrift)

27. - 29. Juni 2014

Fest in der Feste (Stadtfest) mit Feier 450 Jahre Schützenverein e.V. Trochtelfingen und 450 Jahre Historische Bürgerwehr Trochtelfingen. Aus unseren Partnergemeinden Mariahalom (Ungarn) und Wehlen (Sachsen) nahm je eine Delegation teil.

Juli 2014

Beginn der Sanierung der alten Apotheke am Hohen Turm

7. Juli 2014

Beginn der Sanierung der Marktstraße, Teil I (Vom Ochsen bis zum Narrenturm)

21. Juli 2014

Fällen der 173-jährigen Esche direkt an der Friedhofmauer

26.Oktober 2014

Tag der Vereine in der Eberhard-von-Werdenberg-Halle

9. November 2014

Nachfolger für Pfarrer Frank Malzacher, der die Seelsorgeeinheit St. Fridolin Zell im Wiesental übernimmt, wird Pfarrer Wolfgang Drescher von der Seelsorgeeinheit Gammertingen, der nun Pfarrer beider Seelsorgeeinheiten Gammertingen und Trochtelfingen ist.


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